Netzabdeckung in Weimar
- 1Telekom94,4
- 2Vodafone und 1&193,6
- 3o289,9
Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.
Und 1&1? In Weimar versorgt 1&1 schon einen Teil der Fläche mit dem eigenen Netz: 49,8 Prozent mit 5G und 48,6 Prozent mit 4G. Den Rest übernimmt per National Roaming das Vodafone-Netz, und das eigene Netz liegt dort, wo auch Vodafone versorgt. 1&1 erreicht darum dieselbe Abdeckung wie Vodafone – alles, was diese Seite über Vodafone sagt, gilt auch für 1&1.
Ist Telekom auch für dich das beste Netz?
Die Zahlen oben gelten für Weimar als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.
01 Wo arbeitest oder lernst du? optional
Ohne Angabe rechnen wir nur mit Weimar.
02 Wo bist du sonst noch unterwegs?
Wege
Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.
oder
03 Welches Netz hast du heute? optional
Aktuelles Netz
Alle Technologien in Weimar
| Netz | 5G | 4G | 2G |
|---|---|---|---|
| Telekom | 96,3 | 91,1 | 99,9 |
| Vodafone | 90,9 | 96,4 | 99,9 |
| 1&1 | 90,9 | 96,4 | 99,9 |
| o2 | 89,4 | 89,3 | 99,8 |
Anteil der versorgten Fläche in Prozent.
Die Zeile 1&1 zeigt, was 1&1-Kunden bekommen: das eigene Netz, sonst per National Roaming das Vodafone-Netz. Das eigene 1&1-Netz allein versorgt in Weimar 49,8 Prozent der Fläche mit 5G und 48,6 Prozent mit 4G; ein eigenes 2G-Netz hat 1&1 nicht.
Bei 4G reicht die Spanne von 89,3 bis 96,4 Prozent. Bemerkenswert: Bei 4G führt Vodafone, bei 5G dagegen Telekom. Wer vor allem telefoniert und mailt, ist deshalb möglicherweise mit einem anderen Netz besser bedient als jemand, der viel Video streamt.
2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.
Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.
Unterwegs rund um Weimar
Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für Weimar liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen sind alle Netze mit rund 100 Prozent gleichauf. Bei den Schienenwegen führt o2 (100,0 Prozent) vor Telekom (92,3 Prozent). Auch auf den Bundesstraßen liegen alle bei etwa 100 Prozent.
Im Vergleich zu ganz Thüringen liegt der Wert über dem Landesschnitt von 91,5 Punkten für Telekom.
Wie schnell ist das Internet in Weimar?
- 1Gigabit76 %
- 2ab 250 Mbit/s91 %
- 3ab 100 Mbit/s98 %
Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.
In Weimar ist für 76 Prozent der Haushalte ein Gigabit-Anschluss gemeldet. Mindestens 250 Mbit/s bekommen 91 Prozent, mindestens 100 Mbit/s 98 Prozent. Dahinter stehen Kabel (73 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (11 Prozent). DSL erreicht 93 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 71 Prozent mit 250.
Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in Thüringen 59 Prozent, bundesweit 81 Prozent.
Glasfaser in Weimar: Wie kommt sie in die Straße?
Glasfaser bis ins Haus erreicht in Weimar bislang 11 Prozent der Haushalte. Der Ausbau läuft also, nur längst nicht überall. Was ihn antreibt, ist die Nachfrage: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?
Das sind Werte für ganz Weimar. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Internet-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?
Woher diese Zahlen stammen
Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.
Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.
Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.
Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.