Netzabdeckung in Offenburg
- 1o296,4
- 2Telekom95,9
- 3Vodafone und 1&185,0
Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.
Und 1&1? Offenburg gehört zu den wenigen Orten, in denen das eigene 1&1-Netz mindestens die Hälfte der Fläche versorgt: 52,5 Prozent mit 5G und 51,7 Prozent mit 4G. Mehr Fläche als Vodafone deckt 1&1 damit nicht ab – das eigene Netz liegt dort, wo auch Vodafone sendet, und den Rest übernimmt Vodafone per National Roaming. Alles, was diese Seite über Vodafone sagt, gilt darum auch für 1&1.
Achtung bei Vodafone und 1&1: Beim 5G-Netz kommt Vodafone in Offenburg nur auf 77,0 Prozent der Fläche und liegt damit deutlich hinter o2 mit 95,6 Prozent. Für 1&1 gilt dasselbe. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.
Ist o2 auch für dich das beste Netz?
Die Zahlen oben gelten für Offenburg als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.
01 Wo arbeitest oder lernst du? optional
Ohne Angabe rechnen wir nur mit Offenburg.
02 Wo bist du sonst noch unterwegs?
Wege
Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.
oder
03 Welches Netz hast du heute? optional
Aktuelles Netz
Alle Technologien in Offenburg
| Netz | 5G | 4G | 2G |
|---|---|---|---|
| o2 | 95,6 | 97,1 | 100,0 |
| Telekom | 95,3 | 96,2 | 99,8 |
| Vodafone | 77,0 | 94,2 | 99,4 |
| 1&1 | 77,0 | 94,2 | 99,4 |
Anteil der versorgten Fläche in Prozent.
Die Zeile 1&1 zeigt, was 1&1-Kunden bekommen: das eigene Netz, sonst per National Roaming das Vodafone-Netz. Das eigene 1&1-Netz allein versorgt in Offenburg 52,5 Prozent der Fläche mit 5G und 51,7 Prozent mit 4G; ein eigenes 2G-Netz hat 1&1 nicht.
Bei 4G erreichen alle Netze mindestens 94 Prozent – hier gibt es in Offenburg kaum noch Unterschiede. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 18,6 Prozentpunkte liegen.
2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.
Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.
Unterwegs rund um Offenburg
Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für den Ortenaukreis liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen liegt Telekom mit 100,0 Prozent vorn, Vodafone kommt auf 95,1 Prozent. Bei den Schienenwegen führt Telekom (94,0 Prozent) vor Vodafone (85,5 Prozent). Auf den Bundesstraßen reicht die Spanne von 86,5 bis 91,4 Prozent.
Damit ist Offenburg besser versorgt als der Ortenaukreis insgesamt, wo o2 auf 86,7 Punkte kommt. Im Vergleich zu ganz Baden-Württemberg liegt der Wert über dem Landesschnitt von 86,5 Punkten für o2. Bundesweit erreicht o2 89,6 Punkte – Offenburg liegt also über dem Durchschnitt.
Wie schnell ist das Internet in Offenburg?
- 1Gigabit95 %
- 2ab 250 Mbit/s98 %
- 3ab 100 Mbit/s99 %
Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.
Gigabit-Internet ist in Offenburg fast flächendeckend gemeldet: 95 Prozent der Haushalte können einen Anschluss mit 1000 Mbit/s bekommen. Dahinter stehen Kabel (90 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (64 Prozent). DSL erreicht 53 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 39 Prozent mit 250.
Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in dem Ortenaukreis insgesamt 76 Prozent, in Baden-Württemberg 78 Prozent, bundesweit 81 Prozent.
Glasfaser in Offenburg: Wie kommt sie in die Straße?
Glasfaser bis ins Haus ist in Offenburg für 64 Prozent der Haushalte gemeldet – der Ausbau ist also weit, aber nicht fertig. Wer nicht dazugehört, hat einen Hebel: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?
Das sind Werte für ganz Offenburg. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Internet-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?
Woher diese Zahlen stammen
Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.
Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.
Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.
Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.