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Freising in Bayern · Datenstand Dezember 2025

Bestes Netz in Freising: Telekom, Vodafone, o2 oder 1&1?

In Freising hat die Telekom die beste Netzabdeckung mit 98,7 von 100 Punkten, vor o2 mit 93,9 und Vodafone mit 85,1. Der Unterschied entsteht beim 5G-Ausbau: Dort erreicht Telekom 98,0 Prozent der Fläche, o2 90,4 Prozent und Vodafone 80,1 Prozent.

Netzabdeckung in Freising

  1. 1Telekom98,7
  2. 2o293,9
  3. 3Vodafone und 1&185,1

Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.

Und 1&1? Ein eigenes 1&1-Netz weist die Bundesnetzagentur für Freising nicht aus. 1&1-Kunden funken hier per National Roaming im Vodafone-Netz und bekommen damit dieselbe Abdeckung wie Vodafone. Alles, was diese Seite über Vodafone sagt, gilt darum auch für 1&1.

Achtung bei Vodafone und 1&1: Beim 5G-Netz kommt Vodafone in Freising nur auf 80,1 Prozent der Fläche und liegt damit deutlich hinter Telekom mit 98,0 Prozent. Für 1&1 gilt dasselbe. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.

Ist Telekom auch für dich das beste Netz?

Die Zahlen oben gelten für Freising als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.

01 Wo arbeitest oder lernst du? optional

Ohne Angabe rechnen wir nur mit Freising.

02 Wo bist du sonst noch unterwegs?

Wege

Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.

oder

Alle Technologien in Freising

Netz5G4G2G
Telekom98,099,5100,0
o290,497,9100,0
Vodafone80,190,199,9
1&180,190,199,9

Anteil der versorgten Fläche in Prozent.

Die Zeile 1&1 zeigt, was 1&1-Kunden bekommen: das eigene Netz, sonst per National Roaming das Vodafone-Netz. Ein eigenes 1&1-Netz weist die Bundesnetzagentur für Freising nicht aus.

Bei 4G erreichen alle Netze mindestens 90 Prozent – hier gibt es in Freising kaum noch Unterschiede. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 17,9 Prozentpunkte liegen.

2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.

Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.

Unterwegs rund um Freising

Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für Freising liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen liegt o2 mit 100,0 Prozent vorn, Vodafone kommt auf 96,5 Prozent. Bei den Schienenwegen trennt die Anbieter nichts – rund 100 Prozent für jeden. Auf den Bundesstraßen reicht die Spanne von 94,8 bis 99,6 Prozent.

Im Vergleich zu ganz Bayern liegt der Wert über dem Landesschnitt von 94,1 Punkten für Telekom. Bundesweit erreicht Telekom 95,3 Punkte – Freising liegt also über dem Durchschnitt.

Wie schnell ist das Internet in Freising?

  1. 1Gigabit90 %
  2. 2ab 250 Mbit/s95 %
  3. 3ab 100 Mbit/s99 %

Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.

In Freising ist für 90 Prozent der Haushalte ein Gigabit-Anschluss gemeldet. Mindestens 250 Mbit/s bekommen 95 Prozent, mindestens 100 Mbit/s 99 Prozent. Dahinter stehen Kabel (78 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (78 Prozent). DSL erreicht 42 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 30 Prozent mit 250.

Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in Bayern 75 Prozent, bundesweit 81 Prozent.

Glasfaser in Freising: Wie kommt sie in die Straße?

Glasfaser bis ins Haus ist in Freising für 78 Prozent der Haushalte gemeldet – der Ausbau ist also weit, aber nicht fertig. Wer nicht dazugehört, hat einen Hebel: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?

Das sind Werte für ganz Freising. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Internet-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?

Internet an deiner Adresse prüfen

Woher diese Zahlen stammen

Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.

Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.

Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.