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Frechen, Rhein-Erft-Kreis · Datenstand Dezember 2025

Bestes Netz in Frechen: Telekom, Vodafone, o2 oder 1&1?

In Frechen hat die Telekom die beste Netzabdeckung mit 98,2 von 100 Punkten, vor Vodafone mit 89,9 und o2 mit 86,5. Der Unterschied entsteht beim 5G-Ausbau: Dort erreicht Telekom 97,8 Prozent der Fläche, Vodafone 81,7 Prozent und o2 75,8 Prozent.

Netzabdeckung in Frechen

  1. 1Telekom98,2
  2. 2Vodafone und 1&189,9
  3. 3o286,5

Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.

Und 1&1? In Frechen versorgt 1&1 schon einen Teil der Fläche mit dem eigenen Netz: 19,4 Prozent mit 5G und 20,1 Prozent mit 4G. Den Rest übernimmt per National Roaming das Vodafone-Netz, und das eigene Netz liegt dort, wo auch Vodafone versorgt. 1&1 erreicht darum dieselbe Abdeckung wie Vodafone – alles, was diese Seite über Vodafone sagt, gilt auch für 1&1.

Achtung bei o2: Beim 5G-Netz kommt o2 in Frechen nur auf 75,8 Prozent der Fläche und liegt damit deutlich hinter Telekom mit 97,8 Prozent. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.

Ist Telekom auch für dich das beste Netz?

Die Zahlen oben gelten für Frechen als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.

01 Wo arbeitest oder lernst du? optional

Ohne Angabe rechnen wir nur mit Frechen.

02 Wo bist du sonst noch unterwegs?

Wege

Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.

oder

Alle Technologien in Frechen

Netz5G4G2G
Telekom97,898,4100,0
Vodafone81,799,9100,0
1&181,799,9100,0
o275,899,6100,0

Anteil der versorgten Fläche in Prozent.

Die Zeile 1&1 zeigt, was 1&1-Kunden bekommen: das eigene Netz, sonst per National Roaming das Vodafone-Netz. Das eigene 1&1-Netz allein versorgt in Frechen 19,4 Prozent der Fläche mit 5G und 20,1 Prozent mit 4G; ein eigenes 2G-Netz hat 1&1 nicht.

Bei 4G erreichen alle Netze mindestens 98 Prozent – hier gibt es in Frechen kaum noch Unterschiede. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 22,0 Prozentpunkte liegen.

2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.

Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.

Unterwegs rund um Frechen

Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für den Rhein-Erft-Kreis liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen liegt Telekom mit 99,5 Prozent vorn, o2 kommt auf 96,0 Prozent. Bei den Schienenwegen führt Telekom (96,3 Prozent) vor o2 (84,1 Prozent). Auf den Bundesstraßen reicht die Spanne von 94,1 bis 100,0 Prozent.

Damit liegt Frechen etwa im Schnitt von dem Rhein-Erft-Kreis.

Wie schnell ist das Internet in Frechen?

  1. 1Gigabit90 %
  2. 2ab 250 Mbit/s90 %
  3. 3ab 100 Mbit/s98 %

Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.

In Frechen ist für 90 Prozent der Haushalte ein Gigabit-Anschluss gemeldet. Mindestens 250 Mbit/s bekommen 90 Prozent, mindestens 100 Mbit/s 98 Prozent. Dahinter stehen Kabel (23 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (89 Prozent). DSL erreicht 94 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s.

Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in dem Rhein-Erft-Kreis insgesamt 79 Prozent, in Nordrhein-Westfalen 85 Prozent, bundesweit 81 Prozent.

Glasfaser in Frechen: Wie kommt sie in die Straße?

Glasfaser bis ins Haus ist in Frechen für 89 Prozent der Haushalte gemeldet – der Ausbau ist also weit, aber nicht fertig. Wer nicht dazugehört, hat einen Hebel: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?

Das sind Werte für ganz Frechen. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Internet-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?

Internet an deiner Adresse prüfen

Woher diese Zahlen stammen

Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.

Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.

Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.