Netzabdeckung in Schmelz
- 1Telekom96,6
- 2Vodafone79,7
- 3o250,6
Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.
Achtung bei o2: Beim 5G-Netz kommt o2 in Schmelz nur auf 19,7 Prozent der Fläche und liegt damit dramatisch hinter Telekom mit 96,1 Prozent. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.
Für Schmelz weist die Bundesnetzagentur ein Gebiet mit Ausbaudefizit aus. So heißen Flächen, in denen weder eine ausreichende Versorgung besteht noch ein Ausbau in den nächsten drei Jahren zugesagt ist. Sie kommen für eine öffentliche Förderung in Betracht – ein Hinweis darauf, dass es hier Ecken ohne brauchbaren Empfang gibt.
Ist Telekom auch für dich das beste Netz?
Die Zahlen oben gelten für Schmelz als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.
01 Wo arbeitest oder lernst du? optional
Ohne Angabe rechnen wir nur mit Schmelz.
02 Wo bist du sonst noch unterwegs?
Wege
Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.
oder
03 Welches Netz hast du heute? optional
Aktuelles Netz
Alle Technologien in Schmelz
| Netz | 5G | 4G | 2G |
|---|---|---|---|
| Telekom | 96,1 | 96,9 | 99,8 |
| Vodafone | 73,1 | 86,2 | 100,0 |
| o2 | 19,7 | 86,9 | 100,0 |
Anteil der versorgten Fläche in Prozent.
Bei 4G reicht die Spanne von 86,2 bis 96,9 Prozent. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 76,4 Prozentpunkte liegen.
2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.
Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.
Unterwegs rund um Schmelz
Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für den Kreis Saarlouis liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Deutlich wird es auf den Autobahnen: Telekom erreicht dort 100,0 Prozent, o2 nur 84,1 Prozent. Groß ist der Abstand bei den Schienenwegen – 99,2 Prozent bei Telekom gegen 61,1 Prozent bei o2. Auf den Bundesstraßen fällt o2 mit 67,5 Prozent weit hinter Telekom zurück (99,9 Prozent).
Damit liegt Schmelz etwa im Schnitt von dem Kreis Saarlouis.
Schmelz ist mit rund 7.600 Haushalten eine kleinere Gemeinde. Gerade hier lohnt der genaue Blick: Wenige Funkzellen entscheiden über die Versorgung, und die Unterschiede zwischen den Netzen fallen deutlicher aus als in der Stadt.
Festnetz in Schmelz: Wie schnell ist das Internet?
- 1Gigabit92 %
- 2ab 250 Mbit/s94 %
- 3ab 100 Mbit/s97 %
Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.
Gigabit-Internet ist in Schmelz fast flächendeckend gemeldet: 92 Prozent der Haushalte können einen Anschluss mit 1000 Mbit/s bekommen. Gigabit heißt hier Kabel (92 Prozent der Haushalte); Glasfaser bis ins Haus ist noch nicht gemeldet. DSL erreicht 81 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 46 Prozent mit 250.
Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in dem Kreis Saarlouis insgesamt 88 Prozent, in Saarland 77 Prozent, bundesweit 81 Prozent.
Glasfaser in Schmelz: Wie kommt sie in die Straße?
Glasfaser bis ins Haus gibt es in Schmelz bislang kaum (0 Prozent der Haushalte). Ob gebaut wird, entscheidet die Nachfrage: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?
Das sind Werte für ganz Schmelz. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Festnetz-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?
Woher diese Zahlen stammen
Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.
Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.
Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.
Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.