Netzabdeckung in Gladenbach
- 1Telekom88,0
- 2o286,8
- 3Vodafone41,1
Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.
Achtung bei Vodafone: Beim 5G-Netz kommt Vodafone in Gladenbach nur auf 12,1 Prozent der Fläche und liegt damit dramatisch hinter Telekom mit 85,3 Prozent. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.
Für Gladenbach weist die Bundesnetzagentur ein Gebiet mit Ausbaudefizit aus. So heißen Flächen, in denen weder eine ausreichende Versorgung besteht noch ein Ausbau in den nächsten drei Jahren zugesagt ist. Sie kommen für eine öffentliche Förderung in Betracht – ein Hinweis darauf, dass es hier Ecken ohne brauchbaren Empfang gibt.
Ist Telekom auch für dich das beste Netz?
Die Zahlen oben gelten für Gladenbach als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.
01 Wo arbeitest oder lernst du? optional
Ohne Angabe rechnen wir nur mit Gladenbach.
02 Wo bist du sonst noch unterwegs?
Wege
Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.
oder
03 Welches Netz hast du heute? optional
Aktuelles Netz
Alle Technologien in Gladenbach
| Netz | 5G | 4G | 2G |
|---|---|---|---|
| Telekom | 85,3 | 90,3 | 98,7 |
| o2 | 82,6 | 90,9 | 100,0 |
| Vodafone | 12,1 | 74,3 | 94,0 |
Anteil der versorgten Fläche in Prozent.
Schon bei 4G zeigen sich Lücken: Vodafone deckt nur 74,3 Prozent der Fläche ab. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 73,2 Prozentpunkte liegen. Bemerkenswert: Bei 4G führt o2, bei 5G dagegen Telekom. Wer vor allem telefoniert und mailt, ist deshalb möglicherweise mit einem anderen Netz besser bedient als jemand, der viel Video streamt.
2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.
Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.
Unterwegs rund um Gladenbach
Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für den Kreis Marburg-Biedenkopf liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Deutlich wird es auf den Autobahnen: Telekom erreicht dort 98,4 Prozent, o2 nur 32,9 Prozent. Groß ist der Abstand bei den Schienenwegen – 97,5 Prozent bei Telekom gegen 56,6 Prozent bei o2. Auf den Bundesstraßen fällt o2 mit 58,0 Prozent weit hinter Telekom zurück (89,3 Prozent).
Damit liegt Gladenbach unter dem Wert von dem Kreis Marburg-Biedenkopf, wo Telekom 89,5 Punkte erreicht. Im Vergleich zu ganz Hessen liegt der Wert unter dem Landesschnitt von 94,3 Punkten für Telekom. Bundesweit erreicht Telekom 95,3 Punkte – Gladenbach liegt also unter dem Durchschnitt.
Gladenbach ist mit rund 5.700 Haushalten eine kleinere Gemeinde. Gerade hier lohnt der genaue Blick: Wenige Funkzellen entscheiden über die Versorgung, und die Unterschiede zwischen den Netzen fallen deutlicher aus als in der Stadt.
Festnetz in Gladenbach: Wie schnell ist das Internet?
- 1Gigabit71 %
- 2ab 250 Mbit/s79 %
- 3ab 100 Mbit/s98 %
Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.
In Gladenbach ist für 71 Prozent der Haushalte ein Gigabit-Anschluss gemeldet. Mindestens 250 Mbit/s bekommen 79 Prozent, mindestens 100 Mbit/s 98 Prozent. Dahinter stehen Kabel (55 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (58 Prozent). DSL erreicht 95 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 40 Prozent mit 250.
Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in dem Kreis Marburg-Biedenkopf insgesamt 67 Prozent, in Hessen 82 Prozent, bundesweit 81 Prozent.
Glasfaser in Gladenbach: Wie kommt sie in die Straße?
Glasfaser bis ins Haus ist in Gladenbach für 58 Prozent der Haushalte gemeldet – der Ausbau ist also weit, aber nicht fertig. Wer nicht dazugehört, hat einen Hebel: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?
Das sind Werte für ganz Gladenbach. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Festnetz-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?
Woher diese Zahlen stammen
Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.
Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.
Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.
Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.