meinnetzcheck.de

Lörrach in Baden-Württemberg · Datenstand Dezember 2025

Bestes Netz in Lörrach: Telekom, Vodafone oder o2?

In Lörrach hat o2 die beste Netzabdeckung, nicht die Telekom. o2 kommt auf 89,5 von 100 Punkten, die Telekom auf 77,6, Vodafone auf 78,3. Der Unterschied entsteht beim 5G-Ausbau: Dort erreicht o2 86,3 Prozent der Fläche, Vodafone 75,0 Prozent und Telekom 71,9 Prozent.

Netzabdeckung in Lörrach

  1. 1o289,5
  2. 2Vodafone78,3
  3. 3Telekom77,6

Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.

Achtung bei Telekom: Beim 5G-Netz kommt Telekom in Lörrach nur auf 71,9 Prozent der Fläche und liegt damit deutlich hinter o2 mit 86,3 Prozent. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.

Ist o2 auch für dich das beste Netz?

Die Zahlen oben gelten für Lörrach als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.

01 Wo arbeitest oder lernst du? optional

Ohne Angabe rechnen wir nur mit Lörrach.

02 Wo bist du sonst noch unterwegs?

Wege

Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.

oder

Alle Technologien in Lörrach

Netz5G4G2G
o286,392,698,9
Vodafone75,080,298,4
Telekom71,982,798,6

Anteil der versorgten Fläche in Prozent.

Bei 4G reicht die Spanne von 80,2 bis 92,6 Prozent. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 14,4 Prozentpunkte liegen.

2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.

Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.

Unterwegs rund um Lörrach

Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für Lörrach liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen liegt Vodafone mit 97,4 Prozent vorn, Telekom kommt auf 90,4 Prozent. Bei den Schienenwegen führt Telekom (98,3 Prozent) vor o2 (89,8 Prozent). Auf den Bundesstraßen reicht die Spanne von 77,9 bis 87,7 Prozent.

Im Vergleich zu ganz Baden-Württemberg liegt der Wert über dem Landesschnitt von 86,5 Punkten für o2.

Festnetz in Lörrach: Wie schnell ist das Internet?

  1. 1Gigabit96 %
  2. 2ab 250 Mbit/s98 %
  3. 3ab 100 Mbit/s99 %

Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.

Gigabit-Internet ist in Lörrach fast flächendeckend gemeldet: 96 Prozent der Haushalte können einen Anschluss mit 1000 Mbit/s bekommen. Dahinter stehen Kabel (92 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (64 Prozent). DSL erreicht 60 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 38 Prozent mit 250.

Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in Baden-Württemberg 78 Prozent, bundesweit 81 Prozent.

Glasfaser in Lörrach: Wie kommt sie in die Straße?

Glasfaser bis ins Haus ist in Lörrach für 64 Prozent der Haushalte gemeldet – der Ausbau ist also weit, aber nicht fertig. Wer nicht dazugehört, hat einen Hebel: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?

Das sind Werte für ganz Lörrach. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Festnetz-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?

Festnetz an deiner Adresse prüfen

Woher diese Zahlen stammen

Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.

Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.

Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.