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Kleve in Nordrhein-Westfalen · Datenstand Dezember 2025

Bestes Netz in Kleve: Telekom, Vodafone oder o2?

In Kleve hat Vodafone die beste Netzabdeckung, nicht die Telekom. Vodafone kommt auf 96,1 von 100 Punkten, die Telekom auf 85,8, o2 auf 86,0. Der Unterschied entsteht beim 5G-Ausbau: Dort erreicht Vodafone 95,1 Prozent der Fläche, o2 81,2 Prozent und Telekom 85,7 Prozent.

Netzabdeckung in Kleve

  1. 1Vodafone96,1
  2. 2o286,0
  3. 3Telekom85,8

Von 100 möglichen Punkten. Wie die Zahl entsteht, steht weiter unten.

Achtung bei o2: Beim 5G-Netz kommt o2 in Kleve nur auf 81,2 Prozent der Fläche und liegt damit deutlich hinter Vodafone mit 95,1 Prozent. Wer viel vor Ort unterwegs ist und auf schnelles Internet angewiesen ist, sollte das vor einem Vertragsabschluss prüfen.

Ist Vodafone auch für dich das beste Netz?

Die Zahlen oben gelten für Kleve als Ganzes. Entscheidend ist aber, wo du dich wirklich aufhältst – am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin, im Zug. Zwei Angaben genügen für deine persönliche Empfehlung.

01 Wo arbeitest oder lernst du? optional

Ohne Angabe rechnen wir nur mit Kleve.

02 Wo bist du sonst noch unterwegs?

Wege

Mehrfachauswahl – wähle alles, was zutrifft.

oder

Alle Technologien in Kleve

Netz5G4G2G
Vodafone95,197,099,4
o281,290,999,3
Telekom85,784,1100,0

Anteil der versorgten Fläche in Prozent.

Bei 4G reicht die Spanne von 84,1 bis 97,0 Prozent. Die Entscheidung fällt beim 5G-Ausbau, wo zwischen bestem und schlechtestem Netz 13,9 Prozentpunkte liegen.

2G steht in der Tabelle der Vollständigkeit halber. Es liefert heute keine nutzbaren Datenraten mehr und dient nur noch als letzte Rückfallebene, um telefonieren zu können.

Wie die Punktzahl entsteht: 55 Prozent 5G, 40 Prozent 4G, 5 Prozent 2G. 5G bekommt das größte Gewicht, weil es bestimmt, wie gut mobiles Internet heute funktioniert. 4G trägt weiterhin Telefonie und den Alltagsdatenverkehr. 2G zählt kaum noch, weil es außer Gesprächen nichts mehr leistet. Mehr dazu in den Fragen und Antworten.

Unterwegs rund um Kleve

Wer pendelt, sollte nicht nur auf den Wohnort schauen. Für Kleve liegen auch Werte entlang der Verkehrswege vor. Auf den Autobahnen liegt Telekom mit 99,9 Prozent vorn, Vodafone kommt auf 89,3 Prozent. Bei den Schienenwegen führt Telekom (98,4 Prozent) vor o2 (93,8 Prozent). Auf den Bundesstraßen reicht die Spanne von 87,2 bis 97,5 Prozent.

Im Vergleich zu ganz Nordrhein-Westfalen liegt der Wert über dem Landesschnitt von 91,8 Punkten für Vodafone. Bundesweit erreicht Vodafone 90,2 Punkte – Kleve liegt also über dem Durchschnitt.

Festnetz in Kleve: Wie schnell ist das Internet?

  1. 1Gigabit82 %
  2. 2ab 250 Mbit/s93 %
  3. 3ab 100 Mbit/s97 %

Anteil der Haushalte, für die ein Anschluss mit dieser Geschwindigkeit gemeldet ist – über Glasfaser, Kabel oder DSL. Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch, Stand 12/2025.

In Kleve ist für 82 Prozent der Haushalte ein Gigabit-Anschluss gemeldet. Mindestens 250 Mbit/s bekommen 93 Prozent, mindestens 100 Mbit/s 97 Prozent. Dahinter stehen Kabel (66 Prozent der Haushalte) und Glasfaser bis ins Haus (30 Prozent). DSL erreicht 91 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s und 69 Prozent mit 250.

Zum Vergleich der Gigabit-Anteil: in Nordrhein-Westfalen 85 Prozent, bundesweit 81 Prozent.

Glasfaser in Kleve: Wie kommt sie in die Straße?

Glasfaser bis ins Haus erreicht in Kleve bislang 30 Prozent der Haushalte. Der Ausbau läuft also, nur längst nicht überall. Was ihn antreibt, ist die Nachfrage: Kündigt ein Anbieter eine Vorvermarktung an und melden sich genug Haushalte, wird gebaut – und der Hausanschluss ist dann meist kostenlos. Wer sich erst später anschließen lässt, zahlt ihn selbst. Wo du dich für Glasfaser eintragen kannst – bei den Anbietern, beim Breitbandbüro des Landes und auf unserer Glasfaser-Liste –, steht unter Wie komme ich an Glasfaser?

Das sind Werte für ganz Kleve. Was an deiner Adresse anliegt – auf 100 Meter genau –, zeigt der Festnetz-Check. Welche Anschlussart die bessere ist, erklärt DSL, Kabel oder Glasfaser?

Festnetz an deiner Adresse prüfen

Woher diese Zahlen stammen

Die Mobilfunknetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Versorgung an die Bundesnetzagentur zu melden – für jede Gitterzelle von 100 mal 100 Metern, getrennt nach Technologie. Grundlage ist § 103 des Telekommunikationsgesetzes. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht diese Angaben im Mobilfunk-Monitoring des Gigabit-Grundbuchs.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um berechnete Werte, nicht um Messungen. Die Netzbetreiber ermitteln sie nach einheitlichen Vorgaben der Bundesnetzagentur aus ihren Funkplanungsmodellen. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass diese Angaben von der real erlebten Empfangsqualität abweichen können.

Gemessen wird außerdem die Versorgung im Freien. Wie viel davon in einer Wohnung ankommt, hängt von Baujahr, Wandstärke und Fensterbeschichtung ab – moderne Wärmeschutzverglasung dämpft Mobilfunk erheblich.

Wer die Netzqualität am eigenen Standort selbst messen will, kann das mit der App der Bundesnetzagentur tun. Bund, Länder und Kommunen rufen dazu unter check-dein-netz.de auf; die Messungen fließen in die Funklochkarte ein.